VLC 1.1.0 bringt Hardwarebeschleunigung
VLC soll jetzt effizienter werden. Die in Entwicklung befindliche Version 1.1.0 "The Luggage" soll dazu ein schnelleres CPU-Decoding und zudem erstmals auch GPU-Decoding bieten. Eine Testversion für die Entwickler existiert bereits, auf eine Beta muss noch etwas gewartet werden.
Jean-Baptiste Kempf vom VideoLAN-Team hat in seinem Blog die Funktionen aufgelistet, um welche die freie Audio- und Videowiedergabe-Software VLC mit der Version 1.1.0 erweitert wird. Dabei widmete er je einen Blogeintrag der VLC-Hardware-Beschleunigung und einen den weiteren neuen VLC-1.1.0-Funktionen.
Durch die zunehmende Verbreitung von HD-Videos wird schnelleres Decoding immer wichtiger. Kempf zufolge konnte hier VLC in letzter Zeit nicht überzeugen, insbesondere nicht in Verbindung mit H.264. VLC 1.1.0 soll das zumindest teilweise ändern.
Dazu arbeitet das VideoLAN an schnellerem CPU-Decoding insbesondere unter Windows. Dazu kommt GPU-Decoding unter Windows Vista, Windows 7 und Linux. Unter Windows wird dazu DxVA2 genutzt, unter Linux die Video Acceleration API (VAAPI). Das komplette Decoding des VLC-Frameworks übernimmt so der Grafikchip.
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